Rat und Tat für Bedürftige

Schwerpunkte

Rat und Tat

Unsere allgemeine soziale Beratung richtet sich an alle Menschen unabhängig von Konfession, Alter, Herkunft im Raum Duisburg.

Unsere Beratung 

• ist kostenlos 
• ist verschwiegen 
• findet auf Augenhöhe statt – vorurteilslos 
• berät und informiert.

Sie stehen vor einem 10-seitigem Antrag und sehen nur noch Fragezeichen???
Sie werden überschwemmt mit Schreiben vom Jobcenter Duisburg und sehen nur noch Fragezeichen???
Sie erhalten Bescheide vom Jobcenter, die Sie nicht nachvollziehen können?
Sie haben eine geringe Rente oder ein geringes Einkommen und möchten wissen, ob Sie weitere finanzielle Unterstützung erhalten können?
Sie müssen Anträge beim Jobcenter Arbeitslosengeld 2 (Hartz 4), Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeld 1) oder beim Sozialamt (Grundsicherung) einreichen?
Sie möchten Anträge stellen z.B. für Schwerbehinderung, Elterngeld, Kindergeld und Kindergeldzuschlag, BAFÖG, BAB, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, für eine Pflegestufe usw und wissen nicht wie und wo Sie dies tun können?

Wir führen Sie beratend, unterstützend, unbürokratisch und kostenlos durch den Behörden-Dschungel. 

jetzt Spenden

Unsere Partner

Projekthintergrund

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Duisburg betrug im Dezember 2018 10,6%. Damit liegt Duisburg über dem Bundesdurchschnitt von 4,9%. Hinter dieser Zahlen stehen 27.232 Personen. 
Die Armutsquote in Deutschland liegt bei 15,8 % und in Nordrhein Westfalen bei 18,7% und ist in den letzten Jahren ständig gestiegen.
Es lassen sich Gruppen mit einem höheren Armutsrisiko und einer entsprechend höheren Armutsquote identifizieren:
Beispielsweise Kinder und Jugendliche, deren alleinerziehende Elternteile oder Familien aufgrund von immer mehr schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen, fehlender Aufstiegsperspektive oder dauerhafter Arbeitslosigkeit in Armut aufwachsen. Ein weiterer Grund ist, dass die Arbeitsmarktmittel für Langzeitarbeitslose immer weiter gekürzt wurden einhergehend mit sehr knappen Regelsätzen. In Duisburg lebt inzwischen jedes dritte Kind von Sozialleistungen, in den nördlichen Stadtteilen sogar fast jedes Zweite. Damit ist die Kinderarmut in Duisburg wiederholt gestiegen.

Immer mehr Senioren müssen ihre Rente durch Mini-Jobs aufbessern, weil die Altersarmut steigt. Am stärksten sind betroffen: alleinerziehende Frauen, die zunächst wegen der Kinderbetreuung und später wegen der Pflege von Angehörigen keine ausreichende Rente bekommen.

Nach einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover würden rund 64.000 Arbeitnehmer in Duisburg – so wie sie heute arbeiten – eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung beziehen. Und diese Zahl könnte noch steigen, nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Das sind 32 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt. Dann gäbe es mehr als 85.000 Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut.

Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liege in Duisburg bei aktuell 767 Euro im Monat, die derzeitigen „Durchschnittsrenten in Duisburg für Männer liegen bei 1105 Euro und für Frauen bei 502 Euro“, erklärt die Duisburger DGB-Vorsitzende Angelika Wagner. Aus den Zahlen lasse sich ableiten, „dass die Altersarmut weiblich ist.“ (Quelle NRZ 10.12.2018)


Information über den Projektträger

Träger des Projektes "Rat und Tat für Bedürftige und Obdachlose" ist das Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH. Das Projekt LebensWert wurde 2007 von Pater Tobias gegründet und hat sich mittlerweile als feste Beratungsinstanz in Duisburg etabliert. Neben der allgemeinen Sozialberatung deckt das Projekt ein breites Spektrum von Hilfsangeboten ab. Von Amtsbegleitungen über Deutschkurse und Bewerbungstrainings bis hin zur professionellen Seelsorge reicht das Angebot, welches auf dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe beruht. Die beiden SozialarbeiterInnen arbeiten als eine Art Sozialcoach, um Hilfesuchenden den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.


Ziel des Projektes

Jedem bedürftigen Menschen, der sich an uns wendet, Halt in seiner persönlichen Lage zu geben. Ihn auf seinem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Wir wollen Halt sein, für Menschen, die ohne Halt sind.

Bankverbindung des Projektträgers: Bank im Bistum Essen Gildehofstraße 2 45127 Essen Bankleitzahl: 36060295 BIC-Code: GENODED1BBE IBAN: DE 57360602950010766010 Kontonummer: 10766010

Kontoinhaber: Projekt LebensWert

Jetzt Spenden

Unsere Partner

Unsere Partner